reflections

Regen, Regen und.. ach, nochmal Regen!

So, nun bin ich schon wieder zwei Tage in Spanien! Gestern angekommen. Der Flug und die Reise insgesamt verliefen ohne Probleme..

Doch was ist das? Wirklich nuuuur Regen hier! Es ist grau, kalt, stürmisch und vorallem NASS! Der Regen kommt nicht nur von oben, nein, von allen Seiten. Und mein Regenschirm ist direkt am ersten Tag vom Sturm geschrottet worden. Es war so windig, da ist einfach der Stab aus Aluminium (oder aus was auch immer so Regenschirme sind ) durch gebrochen.. Zum glück habe ich mir im Sommer hier schon eine Regenjacke gekauft :D

Doch das aller blödeste hier ist, bei diesem kack Wetter kann man einfach nichts unternehmen - rein garnichts..

Entweder ist alles mind. 1 Stunde entfernt oder aber sau teuer.. :/ also bleibt uns nichts anderes übrig, als ins Einkaufscenter zu gehen und zu bummeln.. Doch auf Dauer ist das eine teure Angelegenheit 😄

Soo, nun gehts los in Bars und Discos, das spanische Nachtleben muss ja auch getestet werden! 😉

Also, Hasta luego!

2.11.13 20:54, kommentieren

3 Wochen Heimat gehen vorbei..

So meine Lieben..
Lange habt ihr nichts mehr von mir gehört, denn ich war zu Besuch in der schönen Heimat Dülmen bei Familie und Freunden..
Schön war's.. doch nun muss ich zurück nach Spanien, am Freitag geht mein Flug zurück!

Mit einem weinenden und einem lachenden Augen verlasse ich Deutschland...

Ich weiß jetzt schon, wiiieeee sehr ich alle meine lieben hier vermissen werde, aber das Abenteuer Spanien ruft und so werde ich für eine letzte Etappe zurück nach Spanien, dem Land der Tapas & Co. reisen.
Hier werde ich, natürlich neben der Sprache zu lernen, neue Erfahrungen und Eindrücke sammeln, die mir vermutlich auf viele Dinge in meinem Leben eine neue Blickweise geben werden!

Denn in Spanien habe ich bisher vor allem gelernt, dass es uns in Deutschland garnicht so schlecht geht, wie wir immer alle meinen!

Am Freitag Morgen um 5 Uhr geht mein Abenteuer Spanien, wenn ich im Auto zum Flughafen sitze, weiter! Meine Erlebnisse und Abenteuer werde ich dann natürlich wieder fleißig mit euch teilen!

Haste luego!

31.10.13 12:38, kommentieren

Ein Trip zum Zoo - garnicht so einfach...

Was ein großartiges Wetter hier im Oktober! Das ruft förmlich nach Unternehmungen im Grünen! Was eignet sich da besser, als ein Trip zum Zoo?

So machten wir uns mit insgesamt 5 Mädels auf zum einzigen Zoo in Galicien! Voller Vorfreude verabredeten wir uns also zu um 14 Uhr an der Bushaltestelle, um vor 15 Uhr im Zoo zu sein und somit vom reduzierten Eintrittspreis gebrauch zu machen.. Doch die Rechnung haben wir wohl eindeutig ohne dem spanischen Busverkehr gemacht..

Nach dem wir uns also um 14 Uhr trafen, warteten wir - wie immer - auf den passenden Bus zum Zoo. Leider weiß man in Spanien nie so genau wann der Bus tatsächlich kommt, da die Zeitangaben auf den Fahrplänen nur Schätzungen und Vermutungen sind und auch nur die wenigstens Haltestellen eingezeichnet sind. Wann also der Bus an der Haltestelle auftaucht, an der man sich befindet, muss man also schätzen 😄

Nachdem wir eine halbe Stunde warteten, teilte uns der Busfahrer mit, dass UNSER Bus von einer anderen Haltestelle, nicht weit von unserer entfernt, fahren würde. Also liefen wir 200 m weiter, um dort endlich den passenden Bus nehmen zu könne.

Obwohl unser Bus zwar ein mal in der Stunde kommen sollte! warteten wir natürlich erneute 1 1/2 Stunden auf unseren Bus. So nah am Ziel, endlich in den Zoo zu kommen, haben wir also durchgehalten und tatsächlich geschlagene zwei Stunden gewartet.

Endlich im richtigen Bus, freuten wir uns auf eine entspannte Bus fahrt, bis wir endlich am Zoo ankommen sollten. Anscheinend etwas zuu entspannt ..so verpassten wir unseren langersehnten Ausstieg zum Zoo und fuhren wieder zurück in Richtung Stadt! Als wir das bemerkten, waren wir natürlich zu weit vom Zoo entfernt, sodass laufen keine Alternative mehr für uns war. Wir blieben also sitzen und kamen in der Stadt an der Endstation des Busses an. Nach Abwägungen entschieden wir uns, einen zweiten Versuch Richtung Zoo zu machen, da wir unserem Ziel, einen Besuch im Zoo, nun sehr weit gekommen waren und wir nicht wussten, wann das Wetter wieder so schön sein würde..

An der Endstation des Busses angekommen! kam natürlich der verblüffte Busfahrer zu uns um zu fragen! warum wir noch immer im Bus sitzen würden.. Wir erklärten ihm unsere - eher etwas dumme - Lage und könnten so dennoch im Bus sitzen bleiben ohne ein zweites mal bezahlen zu müssen (was normalerweise nötig wäre, wenn man an der Endstation angekommen ist)! Auch der Busfahrer musste schmunzeln und versicherte uns, Bescheid zu geben, wenn wir aussteigen müssten 😄

Nach einer weiteren halben Stunde, kamen wir so endlich an unserem Zoo an und konnten bei noch immer schönem Wetter um 17 Uhr endlich die Tiere bestaunen!

Nach der Rückfahrt, natürlich mit dem gleichen, noch immer schmunzelnden Busfahrer, belohnten wir uns selbst, für diesen anstrengenden Versuch einen Zoo zu besichtigen, mit einem "all-you-can-eat and all-you-can-Drink Dinner" in einer tollen Pizzeria!

Man, war das ein Tag!

7.10.13 22:44, kommentieren

Auch in Spanien kann man krank werden..

Leider kann ich euch aus der letzten Woche nur wenig berichten, denn die meiste Zeit lag ich krank im Bettchen..

Ich habe mir meinen Magen verstimmt, aber so richtig..

Das späte und fettige Essen hier, ständig Cola und Orangensaft, dann noch die mangelnde Hygiene in der Küche hier, führten wohl zur völligen Rebellion meines Magens!

Nach tollen Tips meines Hausarztes aus Deutschland, konnte ich mir dann aber dennoch Medikamente aus einer Apotheke kaufen, die dann zur relativ schnellen Besserung führten!

Jetzt bin ich nun wieder, bis auf einige Zwischenfälle, Magen-Schmerzen-frei! Meinem geplanten Urlaub in Deutschland steht somit nichts mehr im Wege

Donnerstag geht es schon los, Deutschland ich komme! Eine "to-do-Liste-für-Dinge-in-Deutschland-machen" gibt es auch schon.. Und sie ist Ellenlang!



Jetzt heißt es also nur noch wenige Tage und ich kann euch persönlich aus Spanien berichten.

7.10.13 22:23, kommentieren

Jetzt habe ich hier sogar einen Job!

Was für ein Zufall! Gut, dass ich in dem kleinen, üseligen Gemüseladen unter mir meine kleinen Paprikaschoten eingekauft habe. Denn wie es das Schicksal so will, habe ich dort eine deutsche Frau kennen gelernt.

Nachdem ich mit ihr aufgrund von Orangen ins Gespräch gekommen bin, hat es sich rausgestellt - wie es das Schicksal also wohl will - dass sie und ihr Mann eine kleine Betreuung bzw. Deutsch-Lehrerin für ihren kleinen 3-jährigen Sohn Nicolas suchen. Perfekt!

Nachdem ich mich mit der lieben Frau (ihr Name ist Eva) und ihrem Mann auf einen Kaffee getroffen habe, um die Familie und vor allem den kleinen Sohn kennen zu lernen, konnte ich mich darauf freuen, in naher Zukunft einige Stunden mit dem süßen, kleinen Jungen zu verbringen.

Es ist wirklich eine erstaunliche Familie: Sie ist ursprünglich Spanierin, die bis zur Ihrem 8. Lebensjahr in Deutschland gelebt hat und dann mit Ihrer Familie zurück nach Spanien gegangen ist. Er ist gebürtiger Portugiese. Dem Jungen wird also Spanisch, Galizisch, Deutsch und auch Englisch beigebracht. Die Mama redet bloß deutsch mit ihm, der Papa bloß spanisch, die Großeltern galizisch (wir leben ja hier in Galizien) und die Lehrer in der Schule lediglich Englisch. In Spanien gehen die Kinder schon von ihrem dritten Lebensjahr an in die Schule und der kleine Nicolas geht auf eine private, britische Schule, in der also dementsprechend nur Englisch geredet wird. Wirklich faszinierend!

Da ich davon ausgegangen bin, dass sich die Familie vielleicht erst in ein oder zwei Wochen bei mir melden wird, war ich heute umso überraschter, als nach 2 Stunden nach dem Kaffee trinken mein Handy klingelte und ich für einen Babysitter-Job noch am gleichen Abend angeheuert wurde.

Natürlich habe ich diesen Job direkt angenommen und mich auf einen abwechslungsreichen Abend gefreut.
Um 9 Uhr abends war es dann soweit, ich trat meinen ersten, spanischen Job an

Nachdem mir die Familie ihre wirklich wunderschöne Wohnung gezeigt hatte, brachten wir den kleinen gemeinsam ins Bett. Wirklich ein äußerst "pflegeleichter" Junge. Ohne irgendwelche Widerworte geht er problemlos ins Bett, ohne sich zu beschweren, Theater zu machen oder ähnliches.
Mein Job stellte sich also als sehr relaxt raus.

Da mir der Code fürs Internet gleich gegeben wurde und auch per Satellit deutsches Fernsehen für mich eingestellt wurde, konnte der Abend ja nur perfekt werden. Gemütlich deutsches Fernsehen zu schauen, auf einem Sofa das den Wolken gleicht, in einer wundervollen Wohnung und dafür noch Geld bekommen? Was will man mehr und was gibt es besseres?

Um halb 1 nachts endete dann mein kleiner Job, nachdem die glücklichen Eltern (sie konnten nach langer Zeit mal wieder einen Abend zu zweit außer Haus verbringen) heim kamen.

Alle waren also zufrieden und ich kann stolz sagen: ICH HABE HEUTE MEIN ERSTES SPANISCHES GELD VERDIENT! Muy bien!

Soo, nun ist es aber wirklich Zeit zu schlafen.

Also, wie immer: Hasta luego!

1 Kommentar 29.9.13 01:28, kommentieren

Internationales Dinner.. Mmh.. Fantastisch!

Schon wieder ist eine Woche rum - Mensch, manchmal vergeht die Zeit wirklich wie im Flug. Das kommt wahrscheinlich daher, dass ich zum Glück jeden Tag der letzten Woche verplant war: Tapas essen hier, spanisches Kino dort.. So gehen die Tage wirklich schnell aber auch schön vorüber..

Aber eigentlich braucht man hier auch gar keine Langeweilge haben. Denn durch unsere ESN Gruppe (Erasmus Social Network), steht jeden Abend etwas anderes an. Mal ein Sprachtandem, ein Tapas essen oder sogar Chat&Beer. Da ich aber natürlich schon den besten Mann der Welt gefunden habe, fallen die ein oder anderen Veranstaltungen natürlich für mich weg :D

Gestern fand jedoch eine Feier der ganz besonderen Art statt: ein "Internationales Dinner".

Da wir mit über 350 Erasmus Studenten so einige Nationen vertreten, ist so ein Dinner mit Speisen aus alles fernen Ländern wirklich eine grandiose Idee. Jeder konnte so eine landestypische Speise aus seinem eigenen Herkunftsland vorbereiten und sie zum Dinner mitbringen.

Da aber die Veranstalter des ESN nicht einfach "irgendein" Dinner organisieren, war es natürlich klar, dass es nicht nur einfach einen Tisch voller Speisen geben würde. Nein - natürlich nicht! Aus dem "Internationalem Dinner" wurde somit ein Wettkampf ins Leben gerufen. Man konnte so also Gruppen bilden, diesen einen Namen geben, sich - wie es sich für einen Wettbewerb gehört - anmelden und eventuell gewinnen!

Da ich natürlich etwas etwas lesefaul bin was Facebook Gruppen angeht, habe ich von diesem ganzen Wettbewerb und Anmelde Dingen keinen Wind bekommen und so auf gut Glück mit meinem “Kartoffelgratin nach Mama's Rezept" zur Veranstaltung marschiert. Dort angekommen musste ich dann natürlich mit großer Verwunderung feststellen, was dort alles organisiert war: Einige Gruppen hatte Plakate erstellt, ihre Rezepte fein säuberlich aufgeschrieben, damit jeder das Essen nach kochen konnte und die verrückten Franzosen haben sogar eine komplette Power-Point-Präsentation erstellt!

Anne - die natürlich auch von nichts wusste - und mir blieb somit nichts anderes übrig, als spontan Teammitglieder zu finden (wir waren ja nicht die Einzigen die alles verpeilt haben) und unserer tollen Gruppe spontan den etwas eher originelleren Namen "Kartoffelgratin" verpasst. Somit wurden wir auch ins Rennen gerufen!

Nachdem nach einer guten Stunde die meisten Leute eingetroffen waren konnte es also endlich los gehen: Jeder durfte umher laufen und von den tausend Köstlichkeiten probieren und soviel essen wie man konnte. Jeder hat sich wirklich große Mühe gegeben. Das Essen sah angerichtet toll aus und hat wirklich wunderbar geschmeckt.

Für einen kleinen Eintritt von 2,50€ den man zahlen musste, bei dem sogar noch 4 Freigetränke mit enthalten waren, konnte man also von einem riesigen, vorzüglichen Buffet soviel essen bis man platzte!
Nachdem mein Kartoffelgratin freudigerweise äußerst gut angekommen war, konnte ich auch etwas umher laufen und einige Speisen aus Polen, Frankreich, Brasilien, den USA, Spanien und England probieren. Das nenne ich mal wirklich Multi-Kulti!

Da ich mich leider schon nach wenigen Stunden wieder auf den Heimweg gemacht habe, konnte ich bedauerlicherweise die Siegerehrung nicht mitkriegen. Ob es mein Kartoffelgratin unter die Top Five geschafft hat?
Ich werde es wohl Montag in der Uni erfahren.

Fakt ist, ich musste keine Reste mit nach Hause nehmen!

1 Kommentar 29.9.13 01:13, kommentieren



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